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Kunststoff-Branche: Trendometer 2017

Das global vernetzte Markt- und Wettbewerbsumfeld der Kunststoffindustrie treibt die Commoditisierung zunehmend voran und führt in der Folge zu Preis- und Margenerosionen bei den europäischen Unternehmen. Auf den ersten Blick erscheint dies für die Kundenunternehmen zwar positiv, häufig befinden sie sich jedoch selbst im Commodity-Wettbewerb und geben die Nachfrage nach individualisierten Komponenten und Produktbestandteilen an ihre Lieferanten weiter. Aufgrund von etablierten Produktionsinfrastruktur- und Managementprozessen sind Unternehmen der Kunststoffindustrie auf diese Individualisierung (mit kleinen Losgrößen, kurzen Produktlebenszyklen und hohen Entwicklungsaufwendungen) jedoch häufig nicht eingestellt und die Komplexitätskosten steigen.

Um den Rutsch von der Commodity in die Komplexitätsfalle zu verhindern, hilft ein umfassendes Komplexitätsmanagement bei der Reduktion negativer Komplexität, intelligenter Variantenbildung und der Anpassung von Management- und Produktionsprozessen. Die fortschreitende Abwanderung der Rohstoffindus­trie weg von Europa führt verstärkt dazu, dass sich die europäischen Kunststoffverarbeiter flexibel auf international verstreute Lieferantennetzwerke und volatilere Preise einstellen müssen. Die jüngsten politischen Entwicklungen und das damit verbundene, drohende Scheitern neuer und bestehender Freihandelsabkommen, erschweren dies jedoch erheblich und gehen mit dem Aufbau von Handelshemmnissen und Einführzöllen auch für Polymerrohstoffe einher. Gerade mittelständische Verarbeiter stehen zunehmend vor der Herausforderung, ihre Lieferketten robuster und flexibler aufzustellen. Die digitale Transformation unter dem Schlagwort „Industrie 4.0" ist auch bei den Herstellern von Maschinen und Prozesstechnologie angekommen. Während nahezu alle Hersteller intelligente Lösungen für die Erfassung und Bereitstellung von Produkt-, Prozess- und Maschinendaten anbieten, sieht es auf der Seite der Verarbeiter anders aus. Neben der „Killer-Applikation" fehlen hier konkrete Ansätze, um aus den Möglichkeiten der Digitalisierung echten Kundennutzen und Mehrwert zu generieren. Voraussetzung für die Verarbeiter, um von der digitalen Transformation zu profitieren, ist die Entwicklung und End-to-End-Integration einer umfänglichen Digitalisierungsstrategie.

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