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Fraunhofer IPA und Längle GmbH: Pistolenloses TransApp®-Pulverbeschichtungssystem

Das Fraunhofer IPA und das österreichische Anlagenbauunternehmen Längle GmbH haben eine Partnerschaft gegründet, um das vom Fraunhofer IPA entwickelte pistolenlose TransApp®-Pulverbeschichtungssystem in der Praxis zu realisieren. Mit diesem System soll eine hochflexible und kostengünstige Alternative zu konventionellen Pulverbeschichtungsanlagen geboten werden.

Realisierbar ist die TransApp®-Pulverbeschichtungs-technik je nach Kundenanforderung als eine extrem kompakte Anlage mit geringerem Durchsatz bis hin zu einer Hochgeschwindigkeitsanlage mit weit über 1 m/s Prozessgeschwindigkeit. Dank des modularen Aufbaus und der hohen Flexibilität des Systems lassen sich wechselnde Produktspektren und schnelle Farbwechsel problemlos bewältigen. Zudem besticht das TransApp®-System durch geringe Betriebskosten: aufgrund des geringen Druckluft- und Absaugungsbedarf entspricht der Energieverbrauch nur einem Drittel im Vergleich zu einer entsprechenden konventionellen Pulverapplikation.

Die Applikation des Pulvers erfolgt nicht wie bei herkömmlichen Pulverbeschichtungsanlagen mit Pulverpistolen. Die TransApp®-Technologie basiert auf dem Prinzip des elektrostatischen Fluidisierbettverfahrens. Das heißt, der Pulverlack wird im Fluidisierbett in einen flüssigkeitsähnlichen Zustand gebracht und über Hochspannungselektroden elektrostatisch aufgeladen. Wenn sich geerdete Werkstücke über dem Fluidisierbett befinden, bewegt sich das Pulver durch die elektrische Feldkraft auf direktem Weg nach oben zum Werkstück hin. Dadurch entstehen nur sehr geringe Overspraymengen. Die geforderte Schichtdicke kann werkstückspezifisch angepasst werden. 

Dabei wird auf eine enge Zusammenarbeit und einen ständigen Austausch gesetzt: Parallel zur Bewertung verschiedener Anlagenkonzeptionen und der Wirtschaftlichkeit werden im hochmodernen TransApp®-Technikum des Fraunhofer IPA Beschichtungsversuche mit Originalteilen der Kunden durchgeführt. Dabei fließen sowohl die wissenschaftlichen Erkenntnisse des IPA als auch die Erfahrungen der Längle Verfahrenstechniker ein. Die Längle GmbH übernimmt im weiteren Verlauf des Projektes die Systementwicklung, die Projektierung und den Bau der kompletten Beschichtungsanlage, bestehend aus Vorbehandlung, Pulverbeschichtung sowie Pulverlackaufschmelz- und Vernetzungsprozess. 

www.laengle.com

www.ipa-fraunhofer.de

 

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