Der Verband Swissgalvanic setzt seine Mitglieder in Kenntnis, dass in der Geschäftsstelle zwischenzeitlich Meldungen von insgesamt fünf Einbrüchen in Galvanobetriebe eingetroffen sind. Dabei wurde Material im Wert von einigen hunderttausend Schweizer Franken gestohlen. Die Verantwortlichen des Verbandes haben seit dem 21. Februar 2017 Kenntnis von drei Einbrüchen im Kanton Solothurn im Zeitraum vom 8.2.2017 bis 20.2.2017, einem Einbruch im Kanton Zug in der Nacht vom 19.2.2017 auf den 20.2.2017 und einem Einbruch im Kanton Zürich, nachts vom 20.2.2017 auf den 21.2.2017. Bei den letzten fünf gemeldeten Einbrüchen wurde tonnenweise Nickel- und Kupfermaterial gestohlen.

Auf Grund des schweren Materials müssen die Einbrecher in einer Gruppe und mit einem größeren Transporter (kleiner oder großer LKW) agieren. Weiter müssen sich die Einbrecher ein grobes Fachwissen über ein galvanisches Unternehmen angeeignet haben, da teilweise Material aus den Galvanobädern entfernt wurde. Erstaunlich ist, dass Einbrüche trotz Sicherheitsvorkehrungen der Mitgliedsunternehmen vorkommen, was vermuten lässt, dass die einzelnen Unternehmen bereits seit Tagen ausspioniert wurden. Seitens der Geschäftsstelle wurde bereits eine Mitteilung an die Koordinationsstelle der Kantonspolizei und der Medien gemacht. Die Experten der Polizei raten, nickelhaltiges Material nicht zu offensichtlich zu lagern. Bei Verdachtsfällen soll sofort die Kantonspolizei verständigt werden und gleichzeitig, zur Koordination, eine Meldung an die Swissgalvanic-Geschäftsstelle geschickt werden.

www.swissgalvanic.ch

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