Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Göttingen hat am 8. März den Rechner in Betrieb genommen. Dafür wurden 3 Mio. € am Standort investiert. Für die Entwicklung von Flugzeugen ist eine Simulation der aerodynamischen Flugeigenschaften nötig. Dies ist sehr rechenintensiv, da besonders die Wechselwirkung von bewegten Objekten wie Flügeln mit der umströmenden Luft komplex ist. Ziel des DLR ist es, mit Computersimulationen der Wirklichkeit des fliegenden Flugzeugs so nahe wie möglich zu kommen.

Mit dem Hochleistungsrechensystem MARVIN_NG wird die Rechenleistung gegenüber dem bisherigen System vervierfacht. Die Leistung beträgt 239 Tera-Flops, das ist 1500-mal so schnell wie ein heute üblicher PC. Der neue Computer soll künftig u. a. dabei helfen, das sogenannte Flattern bei Flugzeugen, Hubschraubern, Turbomaschinen und Windkraftanlagen zu erforschen. Der neue Rechner ist mit einer modernen Warmwasserkühlung ausgestattet und ist zurzeit das energieeffizienteste System dieser Art in

Göttingen. 

Bild: Der neue Rechner im DLR Göttingen mit einer Leistung von 239 Tera-Flops ist leistungsstark und energieeffizient (Quelle: DLR)

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